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Didi Lang

Friesenberghalde 8

CH - 8055 Zürich

Tel. +41- 44- 463 96 00

langdidi@gmail.com

 

4-tägige Rennradtour nach Oberstaufen im Allgäu D
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Sportsfreunde
Die Anmeldung zu meiner 4-tägigen Rennradtour vom Donnerstag, 28.06. –
Sonntag, 01.07.2012 ist im vollem Gange. Bereits haben sich über 20 Personen
angemeldet und ich kann leider nur noch wenige Einerzimmer anbieten. Rasches
Handeln lohnt sich. Erfreulicherweise haben sich wieder die Gruppenleiter Bruno
Walliser (Speedy) , Lorenz Wegmüller (Medium) und Ruedi Feller (Easy) zur
Verfügung gestellt. Meine Wenigkeit wird - sofern nötig -  die zweite Medium-Gruppe
leiten.
Der Hoteldirektor in Oberstaufen hat uns neben den kulinarischen Höhepunkten ein
Verwöhnprogramm zusammengestellt. Lasst Euch überraschen. Die
Touren sind von mir so gewählt worden, dass sie wiederum sehr abwechslungsreich
und naturverbunden sind.
Die Tour ist nicht zu anstrengend, bedingt jedoch eine seriöse Vorbereitung. Damit
auch die Easy-Gruppe zügig fahren kann ersuche ich um mindestens 1000
vorgängige Trainingskilometer. Sie kommen während der Tour allen zu Gute.
Viel Spass und unfallfreies Rennradfahren im 2012.
Herzlichst Euer Didi
PROBLEME MIT DEM ONLINE – ANMELDUNGSFORMULAR
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen
Liebe Radsportfreunde
Ich hatte Probleme mit dem Online-Anmeldungsformular, d.h. es wurde teilweise ausgefüllt,
doch ich habe die Anmeldung nicht erhalten.
Nun wurde alles angepasst und der Text erscheint in Deutsch. Ihr müsst zwingend nach dem
Ausfüllen noch den vom Sicherheitssystem verlangten Code eingeben.
Alle Jene, welche sich angemeldet haben und bis heute von mir kein Feedback dazu erhalten
haben (Dankeschön etc.), möchte ich bitten sich   n o c h m a l s  anzumelden.
Ich hoffe auf das Verständnis und
Mit Sportlergruss
Didi

Werner Rüegger ist am 2. Januar 1931 in der Frauenklinik der Stadt Zürich ge-
boren. Als einziges Kind wuchs er bei seinen Eltern auf. Mutter Hedwig war als
Hausfrau tätig und sein Vater Ernst führte eine eigene Fischerei an der See-
strasse in Zürich-Wollishofen angrenzend an die Gemeinde Kilchberg. Als Be-
rufsfischer war dieser täglich auf dem Zürichsee beschäftigt. Klein-Werner ge-
noss es, seinem Vater in den Booten mit zu helfen.
Es folgten 6 Jahre Primarschule bei Ernst Nievergelt im Schulhaus B in Zürich-
Wollishofen und anschliessend während 3 Jahren die gemischte Sekundar-
schule im gleichen Schulhaus. Nach der Schulzeit absolvierte Werner eine 3½ -
jährige Velomechanikerlehre bei Radsport Joseph Elsener an der Seefeldstras-
se 24 in Zürich die er mit Bravour und Eidg. Fähigkeitszeugnis abschloss. Es
folgte eine Anstellung bei Karl Pfister, Velogeschäft in Zürich-Oerlikon.
Mit 20 Jahren musste Werner in das Militär. In Winterthur war er bei den Rad-
fahrern eingeteilt.
Von 1954 bis 1958 führte er selbständig ein Fahrradgeschäft an der Hildastras-
se 9 in Zürich 3. Da dieses Geschäft nicht nach seinen Wünschen florierte, ent-
schloss er sich wieder als Angestellter zu arbeiten. Er fand im Jahre 1958 eine
Anstellung als Velomechaniker-Filialleiter bei Ernst Mittelholzer, Fahrradgilde,
an der Ämtlerstrasse 32 in 8003 Zürich. Seine Mitarbeiter waren damals u.a.
Hans Hollenstein, Heinrich „Heiri“ Glättli und Hans Wenger. Hie und da arbeite-
te Werner auch als Ferienaushilfe in der Filiale am Spalenring in Basel.
1963 bis 1969 führte „Werni“ zusammen mit seinem Kollegen Benno Lüthi den
Taxi-Ring, ein selbständiges Taxiunternehmen mit eigener Platzvermietung am
Glärnischhof u.a. wurden Kunden aus den Hotel Splügenschloss und Baur au
Lac chauffiert.
Ab 1969 führte er ein eigenes Velogeschäft an der Kanzleistrasse beim Bullin-
gerplatz in Zürich 3 und ab 1978 – 2006 ein solches an der Friesenbergstrasse
38, 8004 Zürich. Einer seiner Angestellten war der bekannte Bahn-Rennfahrer
René Strehler der mit einem damaligen Tageslohn von bereits Fr. 80.- entschä-
digt wurde. In dieser Zeit baute Werner seine bekannten „Rüegger“- Velorah-
men u.a. für die Profi-Rennfahrer Adolf „Dölf“ Suter, René Strehler, Edi Vonto-
bel und Heinz Heinemann.
Bereits im Jahre 1949 trat „Werni“ als Anfänger/Junior in den Veloclub Züri2
ein. Als talentierter Rennfahrer war er in den Rennen stets in den vorderen
Rängen anzutreffen. So war er Mitglied in der 1. Mannschaft und belegte zu-
sammen mit seinen Kollegen anlässlich den Schweizermeisterschaften in Bern
den hervorragenden 4. Platz.  Von 1982 – 1984 amtete er als Präsident des
Klubs und nimmt  heute als Ehrenmitglied praktisch an allen Sitzungen teil.
Werner lernte durch seinen damaligen Rennchef Franz Mächler (heute über
100- jährig und immer noch Velofahrer !!) seine spätere Frau Ruth kennen. Sie
heirateten im Jahre 1957. Aus dieser Ehe stammten die Kinder Denise 1961 und
Roger 1964. Es folgten bittere Schicksalsjahre für ihn. Viel zu früh verlor er
seine Geliebten; zuerst Sohn Roger im Jahre 1995, dann ein Jahr später seine
Ehefrau Ruth und im Jahre 1999 seine Tochter Denise.
Seit 2006 hat Werner Rüegger sein Fahrradgeschäft verkauft und geniesst sei-
ne Pension, ab und zu mit schöner Handorgelmusik. Er wohnt nach wie vor am
Höfliweg in Zürich 3.
Seit über 35 Jahren verbindet mich mit „Werni“ nicht nur beruflich, sondern
auch privat, eine wunderschöne Kollegialschaft. Meine Frau, mein Sohn und
ich erwarben Fahrräder aus seinem Geschäft und seiner Herstellung. Bis heute
besteht diese schöne Verbindung. Einen gewissenhafteren und besseren (auch
günstigeren) Velomechaniker als Werner konnte ich mir nie vorstellen. Er hat
sich auch ab und zu spontan als Mechaniker auf meinen organisierten Velotou-
ren zur Verfügung gestellt.
„Werni“, ich danke dir an dieser Stelle für deine stete Hilfsbereitschaft, für dei-
ne vorzügliche Arbeitsweise, sei dies mit Verkauf, Service, Ersatzteilen oder
Anderem. Aber auch deine stets humorvolle, grosszügige und liebenswürdige
Art im und ausserhalb deines Geschäftes gebühren Lob und Anerkennung.
Nimm diese Hommage an dein Wirken und Werken als meinen innigsten Dank
an dich. Mögest du weiterhin eine gute Gesundheit haben und deine Pension in
vollen Zügen geniessen. Dein „Rennrad-Werk“ behalte ich stets in bester Erin-
nerung.
Herzlichst „Didi“